Expertinnen für Win-win-Geschäftsideen

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Win-win-Si|tu|a|tion <engl.>: Situation, in der alle Beteiligten nur gewinnen können.

Was die 25. Auflage des Duden, ebenso kurz wie treffend formuliert, haben sich drei Unternehmerinnen, die ich sehr schätze, auf ihre geschäftlichen Fahnen geschrieben. Zwei von ihnen haben diesen Gedanken selbstverständlich auch bei ihren diesjährigen Charity-Aktionen in die Tat umgesetzt, wobei sie sogar vielfache Win-Situationen geschaffen haben:

So zum Beispiel Karin Janner vom Berliner Community-Spieleverlag »Spieltz – (er)finde dein Spiel«. Über ihre gelungene Crowdsourcing-Charity-Aktion »Weihnachtswichtel Roulette« habe ich hier bereits ausführlich berichtet und mich sehr gerne beteiligt.

Ebenso gerne habe ich die Bitte von Heide Liebmann, dem Positionierungscoach mit dem Nasenfaktor, erfüllt, als sie Mitte November um Spenden für ihre Charity-Aktion bat:

»Ich sammele dieses Jahr Sach- und Dienstleistungsspenden, die dann bei Ebay versteigert werden.  Jeder kann sich mit einer Spende beteiligen und vor allem bei den Auktionen mitbieten.«

Wer mitmacht, kann bei dieser Aktion hochwertige Preise ersteigern. Je höher die Auktionserlöse, desto besser für den gemeinnützigen Verein »BeeBob hilft e. V.«, der das Geld für seine Projekte in Kambodscha erhält.

In Fortsetzung dieses Win-win-Prinzips habe ich für die Aktion von Heide Liebmann einen Gutschein im Wert von 100 Euro für das Modelabel »manomama« von Sina Trinkwalder spendiert, die mit ihrer Manufaktur dafür sorgt, dass im wahrsten Sinne des Wortes »wir alle« gewinnen:

manomama produziert in der alten Textilstadt Augsburg 100% ökosoziale Kleidung und leistet mit der Herstellung langlebiger und letztlich kompostierbarer Bekleidung nicht nur einen großen Beitrag für die Umwelt, sondern schafft zudem Arbeitsplätze vor Ort für Näherinnen und Näher, die in ihrer Heimat(stadt) sonst keine Anstellung mehr gefunden hätten.

Nach dem Motto »Wir bringen’s wieder heim« lässt manomama seit Neuestem im Augsburger Textilmuseum Jeansstoff für die »Augschburgdenim« weben. Das konnte ich während einer Führung im »tim« sogar schon live miterleben. Als ich den pensionierten Weber (den Herrn rechts im Bild unten) nach der Vorführung fragte, ob das der Stoff für die manomama-Jeans sei, bekam er gleich leuchtende Augen und meinte, ja und er freue sich sehr, dass wieder Stoff produziert werde, der in Augsburg weiterverarbeitet wird und auch noch eine solch hohe Qualität habe, wie er sich das bei Ökogarn niemals hätte vorstellen können.

Das bewundernswerte unternehmerische Engagement von Sina Trinkwalder unterstütze ich daher sehr gerne und hoffe, dass die Versteigerung des Gutscheins auch für »BeeBob hilft« ein Gewinn wird.

Zur Versteigerung bitte hier entlang:

100-Euro-Gutschein des ökosozialen Modelabels Manomama aus Augsburg

 

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