Kulturwirtschaftswege unterstützt Frankfurter Kultur-Tweetups

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KultUp-Logo | Gestaltung: Birgit Schmidt-HurtienneAuf die Plätze, fertig, KultUp!
Auf Initiative der Kultur-PR-Expertin Ulrike Schmid und der freiberuflichen Medienwissenschaftlerin Tanja Neumann starten ab 22. März die Frankfurter Kultur-Tweetups.

Unter dem Namen »KultUp« und dem Motto »Tweet up your cultural life!« beginnen die Treffen für kulturinteressierte Twitterer und solche, die es werden wollen, am Donnerstag mit einer Kuratorenführung durch die Ausstellung »Warhol: Headlines« im Frankfurter Museum für Moderne Kunst. Was ein Kultur-Tweetup ist und bezwecken soll, hat Ulrike Schmid in diesem Gastbeitrag für »kulturkurier inside« ausführlich erklärt.

Die Frankfurter Kultur-Tweetups folgen dem Beispiel der erfolgreichen bayerischen »Museums-Tweetups« der Initiative »aufbruch. museen und
web 2.0«, über die ich bereits berichtet habe.

Allerdings sollen sich die Kultur-Tweetups in der Mainmetropole nicht auf gemeinsame Museumsbesuche beschränken, sondern auf neuartige und ungezwungene Art auch Einblicke hinter die Kulissen anderer Kultureinrichtungen ermöglichen.

Tweet up your cultural life!

Unser Wunschprogramm fürs nächste halbe Jahr sieht vor, dass wir

  • ein Museum besuchen,
  • im „Depotgeflüster“, mehr über Bücher erfahren,
  • ein Orchester oder eine Opernaufführung besuchen,
  • von einem Kurzfilmfestival zwitschern,
  • Theaterluft in einer der Werkstätten schnuppern dürfen,
  • ein Sammlungslager in Augenschein nehmen dürfen,
  • Und, und, und …,

so der Plan der Frankfurter KultUp-Organisatorinnen.

Wer Zeit und Lust hat, kann am 1. KultUp im Frankfurter MMK am Donnerstag von 12.30-13.30 Uhr live vor Ort oder via Twitter (@KultUp #ktwpffm) teilnehmen und die Führung und anschließende Diskussion mit dem Kurator über die Twitterwall verfolgen. Hier gibt es weitere Infos zum Event.

Neue Wege der Kulturvermittlung

Ich freue mich sehr, dass mit den Frankfurter Kultur-Tweetups eine weitere Möglichkeit geschaffen wird, Kultur sowohl unmittelbar (vor Ort) als auch mittelbar (im virtuellen Raum) auf unkomplizierte Art zu erleben und neues Publikum für die Kultur zu gewinnen. Deshalb – und als bekennender Tweetup-Fan – bin ich auch gerne Sponsor der Frankfurter Initiative und habe sie mit der Gestaltung des Logos unterstützt. Ich wünsche den Frankfurter KultUps einen fulminanten Start und für die Zukunft viel Erfolg bei ihrer innovativen Art der Kulturvermittlung.

arbeitet als selbstständige Projektmanagerin für Kunden aus der Kultur-, Verlags- und Medienbranche. Ihr Leistungsspektrum umfasst die Konzeption von Kulturvermittlungsprojekten und (Social-)Web-Präsenzen, Redaktion, Text und Webdesign. Seit 2009 beschäftigt sie sich intensiv mit den interaktiven Möglichkeiten des Social Web für Kultureinrichtungen, schreibt Artikel und hält Vorträge zu diesem Thema und co-organisiert seit 2012 die KultUp-Kultur-Tweetups. Sie betreibt das private Klassik-Blog WDRSOfan und ist im Web auch hier zu finden: Website | Facebook | Twitter | Google+ | Xing

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