17. Dezember 2013
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Macht mit beim #SOLiPOWER Crowdfunding für ökosoziale Fair-Trade-Mode!

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=t8b7rMWEbWM]

Das österreichische Label Fairytale Fair Fashion möchte mit seiner Crowdfunding-Aktion Solipower – Happy End für alle eine Photovoltaik-Anlage für seine Partner-Näherei in Nepal finanzieren. Das Projekt befindet sich schon im Endspurt und kann noch Unterstützung gebrauchen!

Allen, die sich beteiligen,

»winken originelle Gegenleistungen wie ein Foto-Shooting für FAIRytale, ein Workshop bei dem ein exklusives Einzelteil mit dir und für dich entworfen und anschließend produziert wird, Werbeauftritte am Stand von FAIRytale bei der WearFair 2014 und vieles mehr«,

heißt es im Blog von Fairytale Fair Fashion.

Da mir fair produzierte Mode sehr am Herzen liegt, habe ich mich gerne beteiligt und hoffe mit der Intitiatorin Ingrid Gumpelmaier-Grandl auf das Happy End für alle! Noch bis zum 21. Dezember können wir die Welt gemeinsam ein bisschen besser machen :-)

Alle Informationen zur Aktion sind auf der Projektseite SOLiPOWER – Happy End für alle der Crowdfunding-Plattform indiegogo.com zu finden. Regelmäßige Updates gibt es außerdem auf der Facebook-Seite von Fairytale Fair Fashion.

16. Dezember 2013
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Neu erschienen: All You Tweet Is Love: Tweetups in Kultureinrichtungen [Buch/E-Book]

All You Tweet Is Love: Tweetups in KultureinrichtungenZwei Jahre sind vergangen, seit Ulrike Schmid und ich im Münchner Residenzmuseum am ersten Tweetup der jetzigen Kulturkonsorten teilgenommen haben. Seit dieser Zeit sind wir beide fasziniert und überzeugt vom Kultur-Tweetup-Format und seinen Möglichkeiten und haben mittlerweile selbst bereits sechs (von insgesamt 10) KultUp-Kultur-Tweetups zusammen organisiert. Darunter mit dem Tweetup beim hr-Sinfonieorchester und dem zur Uraufführung der Oper »Minsk« im Theater Heilbronn, zwei absolute Orchester- und Theater-Tweetup-Premieren.

Unsere Erfahrungen als Organisatorinnen der KultUp-Kultur-Tweetups haben wir zusammengefasst und unter der Überschrift »Hallo, was macht ihr denn hier? Tweetups als neue Form der Kulturvermittlung im Social Web« dem jüngst erschienenen Sammelband der Kulturkonsorten »All You Tweet Is Love: Tweetups in Kultureinrichtungen« beigesteuert.

In der Beitragssammlung zeichnen dreizehn AutorInnen

„in Texten, Tweets und zahlreichen Fotos aus den Veranstaltungen die Geschichte, Wirkungsmechanismen und Konturen der Tweetups nach. Gleichzeitig vermitteln die Beiträge eine erste kritische Betrachtung der primär über den Microbloggingdienst Twitter etablierten Kommunikation. Interviews, Literaturtipps und Linkempfehlungen vertiefen den Kenntnisstand und geben in einer „Anleitung zum Glücklichsein“ einen konkreten Ablaufplan für einen erfolgreichen Tweetup“,

so Christian Gries in seiner Ankündigung.

Hier die Inhaltsübersicht:

  • Christian Gries: Museumstweetups in Deutschland
  • Axel Vogelsang: Ein paar Gedanken über selbstreferentielle und oberflächliche Tweetups
  • Marion Schwehr: Sound. I like
  • Ulrike Schmid, Birgit Schmidt-Hurtienne: Hallo, was macht ihr denn hier? Tweetups als neue Form der Kulturvermittlung im Social Web
  • Daniela Bamberger: Tweetup mit vorgelagerter (Micro)Blogparade zur Ausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ im Städel Museum
  • Silke Zschäckel: Tweets als Eintrittsportal in eine Welt voller spannender Informationen
  • Anke von Heyl: Kultur auf die Hand
  • Christine Hutter: Der Twitter-Salon als Alternative zum klassischen Tweetup
  • Sybille Greisinger: „Transinstitutionell“. Der Tweetup als kooperativer Event
  • Viviana D’Angelo und Christian Gries: Fotografieren im Museum
  • Máté Baksa-Soós: Interview. Joachim Breuninger, Museumsdirektor des Verkehrsmuseums Dresden, 17. Juli 2013
  • Christian Gries: Anleitung zum Glücklichsein – Wie funktioniert ein Tweetup

Die Printausgabe ist jetzt bei Amazon verfügbar:

All You Tweet is Love: Tweetups in Kultureinrichtungen
11punkt Verlag, Bonn, 1. Auflage 2013
Taschenbuch, 68 Seiten
ISBN-10: 3944762061
ISBN-13: 978-3944762067
9,99 €

In Kürze erscheint die Beitragssammlung auch als E-Book.

 

 

28. Oktober 2013
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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#groovywords: The Grooves sucht kostbare Wortschätzchen

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse hatte Verlegerin Eva Brandecker, Herausgeberin der wunderbaren Sprachkursreihe The Grooves, bereits ihre Wortschatzkiste aufgestellt und fleißig Wortschätzchen gesammelt.

#groovywords Aktion von The Grooves. Foto: www.thegrooves.de

#groovywords Aktion von The Grooves. Foto: www.thegrooves.de

Jetzt führt sie ihre Sammelaktion #groovywords online fort und ruft dazu auf, ihr unserer kostbarsten Wortschätzchen zu spenden. Es sind schon ein paar schöne Juwelen im Kästchen gelandet und ich füge gerne noch meine liebste Fremdwortperle hinzu:

***

Tsuki no Usagi – Der Mondhase auf japanischem Geschirr. Foto: B. Schmidt-Hurtienne

Tsuki no usagi – Der Mondhase auf japanischem Geschirr. Foto: B. Schmidt-Hurtienne

Mein Lieblingswort ist usagi – das japanische Wort für Hase. Nach einer buddhistischen Sage bewohnt der Hase in Japan den Mond und ist dort als Schatten deutlich erkennbar. Der Überlieferung nach wollten er und seine Freunde Affe und Fuchs an einem Vollmondtag an einem hungrigen Wanderer im Wald ein gutes Werk vollbringen und ihm Nahrung geben. Während der Affe ihm Nüsse und der Fuchs ihm einen Fisch brachten, konnte der Hase nur Gras sammeln. Daher opferte er sich selbst durch einen Sprung ins Lagerfeuer des Mannes, wo er allerdings nicht verbrannte. Der Mann, in Wirklichkeit der verkleidete Herr des Himmels, war von der Opferbereitschaft des Hasen so beeindruckt, dass er ihn auf den Mond mitnahm, damit ihn alle Menschen dort sehen können. Doch nicht nur dort ist er zu finden, in Japan ziert der Hase auf dem (Weg zum) Mond oft auch Geschirr und Porzellan. Der Mond wird in Japan besonders zur Herbst-Tagundnachtgleiche gefeiert, wo der Mondhase (tsuki no usagi) besonders gut zu sehen ist.
Birgit, Projektmanagerin

***

Ich bin gespannt, welche #groovywords noch zusammenkommen werden und hoffe, ihr lasst alle ordentlich was springen!

12. September 2013
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Neu erschienen: Länderdokumentation Thailand 151

Geisterhaus Sala-Thai-I-Tempel Bad Homburg | Foto: Birgit Schmidt-Hurtienne

Geisterhaus im Kurpark Bad Homburg | Foto: Birgit Schmidt-Hurtienne

In der noch jungen 151-Länderdokumentationsreihe des Conbook Verlags ist nach Japan 151 und Vietnam 151 als Dritter im Bunde der Asien-Titel jetzt frisch erschienen Thailand 151 – Portrait des farbenfrohen Königreichs in 151 Momentaufnahmen.

Der Autor Thilo Thielke, der lange für den Spiegel aus Thailand berichtete, lässt auf seiner Reise durch das asiatische Königreich nichts aus, was typisch für das beliebte Urlaubsziel ist. Nach der Lektüre weiß man über thailändische Speisen und Getränke ebenso Bescheid, wie über heilige Bäume, den Zahlen- und Peniskult, Seenomaden, Giraffenfrauen und über thailändische Politik und Alltagskultur. Man lernt die Stadt der Engel und den Mekong kennen und macht Bekanntschaft mit den siamesischen Zwillingen und den Geisterhäuschen, in denen vertriebene Geister eine neue Wohnstatt finden.

Nachdem ich all dies während des Projektmanagements und Lektorats bisher nur auf dem Papier kennenlernen konnte, stand ich kürzlich im Kurpark von Bad Homburg einem mit Blumen und Getränken als Opfergaben geschmückten thailändischen Geisterhaus gegenüber. Es hält die Geister fern von der Sala-Thai, der Überdachung für die Quelle, die nach König Rama V., auch bekannt als Chulalongkorn, benannt wurde. Dass König Bhumibols Opa sich 1907 im Taunus aufhielt und dort Heilung erfuhr, wusste ich bereits, denn sein Deutschlandbesuch ist ebenfalls in einer Thailand-151-Momentaufnahme festgehalten.

Wer noch mehr erfahren möchte, kann auf der Website zur Buchreihe in ein paar Momentaufnahmen hineinschnuppern. Wer die ebenso spannenden, wie informativen, unterhaltsamen und auch anrührenden Texte mitsamt der reichen und großformatigen Bebilderung in voller Pracht genießen möchte, findet die einzigartige Dokumentation Thailand 151 mit diesen bibliografischen Angaben überall, wo es Bücher gibt:

Thailand 151 Länderdokumentation

 

Thilo Thielke
Thailand 151
Portrait des farbenfrohen Königreichs in 151 Momentaufnahmen

288 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-943176-43-8
€ 14,95

9. September 2013
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Frisch aus der Web-Werkstatt: Relaunch von sabine-olschner.de

www.sabine-olschner.de

www.sabine-olschner.de

Mit erweiterten Angeboten und neuen Bildern von ihren Reisen startet die Kölner Journalistin, PR-Texterin und Autorin Sabine Olschner nach der Sommerpause durch. Da durfte auch ein neues Layout für ihre Website nicht fehlen.

Da sich bei der umtriebigen Journalistin, die unter anderem auf Reisethemen spezialisiert ist, ständig etwas tut, konnte die HTML-programmierte Vorgängerseite mit den häufig erforderlichen Aktualisierungen nicht mehr ganz Schritt halten.

Nach dem Relaunch können Publikationen, Fotogalerie und aktuelle Infos schnell auf den neuesten Stand gebracht werden, denn die Website wird jetzt mit dem einfach zu handhabenden Content Management System WordPress betrieben. Das breit gefächerte Leistungsspektrum wird übersichtlich präsentiert und wer keine Neuigkeiten von Sabine Olschner verpassen möchte, kann ihr Blog »Aktuelles« abonnieren und sich mit ihr in den Kommentaren austauschen.

Das bisherige Feedback zur relaunchten Website war durchweg positiv, worüber ich mich ebenso freue, wie über meine zufriedene Kundin:
Kommentar Sabine Olschner

5. Juli 2013
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Wohlan, die Zeit ist kommen

2013-07-05 Die Luft ist raus und nach äußerst produktiven und ereignisreichen Wochen und Monaten wird es höchste Zeit für mich, »die Pferde zu satteln«, um andere schöne Flecken dieser Welt zu erkunden.

Für alle, die es mir gleich tun wollen, habe ich ein paar Lektüre-Tipps für ferne und auch nicht so ferne Reiseziele.

Asien für Kenner und Liebhaber

Auf dem Papier bin ich in den zurückliegenden Monaten schon dort gewesen und kann daher für Asienliebhaber und alle, die es werden wollen wärmstens die neuen 151-Länderdokumentationen aus dem Conbook-Verlag empfehlen:

Im August wird die Asien-Reihe übrigens mit Thailand 151 fortgesetzt. Einen Einblick in die bisher erschienenen Titel gibt es auf der Website zur Buchreihe www.1-5-1.de und bei Pinterest.

Mich brennt’s in meinen Reiseschuh’n

Wandervögel und Radlfans, die das Rheinland erkunden möchten, sind mit dem Führer meiner Texttreff-Kollegin Sabine Olschner bestens gerüstet. Sie hat herausgefunden, wo das Rheinland am schönsten ist und 30 detailliert beschriebene Rad- und Wandertouren zu den schönsten Orten und Sehenswürdigkeiten des Kölner und Bonner Umlands festgehalten in ihrem reich bebilderten Führer

Gänsehaut und Lachkrämpfe

Und wer noch auf der Suche nach spannender und/oder lustiger Urlaubslektüre ist:

habe ich sehr gerne verschlungen. Nach meiner bescheidenen Ansicht schreien die Krimis und Romane dieser Autorinnen übrigens danach, verfilmt zu werden!

Just another yellow beach umbrella

Ich werde mich nun verwandeln in »just another yellow beach umbrella«, allerdings weder in Miami, Pensacola oder Tempico, sondern an einem anderen hoffentlich sonnigen Strand. So long!

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=oFeiBkxsn6c&feature=youtu.be&t=6s]

3. Juni 2013
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Eisprinzessin: Ein Kriminalroman vom Feinsten

Lisa Graf-Riemann: Eisprinzessin, Oberbayern Krimi, Emons 2013

Lisa Graf-Riemann: Eisprinzessin, Oberbayern Krimi, Emons 2013

Vor zwei Jahren ließ Lisa Graf-Riemann ihren Kommissar Stefan Meißner am Ende ihres zweiten Oberbayern Krimis Donaugrab mit seiner Ex-Freundin im Kreißsaal zurück und uns im Unklaren, welchen Lauf sein Schicksal nehmen würde. Nicht zuletzt deshalb wartete die treue Leserschaft bereits auf den dritten Fall des Ingolstädter Kriminalen, denn das komplizierte Privatleben dieses lonely wolf spielte schon eine nicht unerhebliche Rolle, als er im Fall der schönen Leich, Graf-Riemanns spannendem Krimi-Debüt, ermittelte und spannt so einen Bogen zwischen den einzelnen Teilen der jetzigen Trilogie. Es sind diese privaten Verstrickungen des Protagonisten, die ebenso spannend zu verfolgen sind wie die Kriminalfälle, bei denen der Herr Kommissar allerdings über einen weit besseren Instinkt verfügt als beim Umgang mit dem weiblichen Geschlecht.

Kommissar Meißners dritter Fall

In der Eisprinzessin blickt Graf-Riemann hinter die Fassade einer Ingolstädter Unternehmerfamilie und lässt diese Fassade Stück für Stück bröckeln. »Unter jedem Dach gibt’s ein Weh und Ach« – so auch in der Familie der ehemaligen Eisprinzessin Charlotte. Als Kind konnte die Tochter eines Kühlhausbesitzers ihr Zimmer im villenartigen Zuhause regelmäßig mit Eislauf-Pokalen dekorieren und nun, als verheiratete Frau, ist sie plötzlich verschwunden. Freiwillig oder unfreiwillig? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Die ihres Vaters, Bruders und ihres unstandesgemäßen Ehemannes, aber auch die des Kommissars Meißner und seines neuen übereifrigen – und noch dazu »frängischen« – Kollegen, der sich des Falls in Rambo-Manier bemächtigt. Sehr eindrücklich schildert Graf-Riemann die Verstrickungen der einzelnen Familienmitglieder, während die Ereignisse fortschreiten und sich die Geschichte erst nach und nach zum Kriminalfall entwickelt. Spannend ist dabei auch der »Wettlauf« der Kommissare um die Lösung und die Gunst der gemeinsamen Kollegin Marlu.

Graf-Riemann legt erneut meisterlich Fährten, mit denen sie ihre Ermittler und Leserschaft immer wieder auf die falsche Spur lockt. Sie ist eine sehr genaue Beobachterin und Kennerin von Land und Leuten und lässt in ihrer ganz eigenen bilderreichen Sprache die Welt ihrer Figuren entstehen. Der Wechsel zwischen den realistischen und genauen Darstellungen der Außen- und (kriminalistischen) Alltagswelt und der teils von einer melancholischen Poesie durchdrungen Schilderungen der Innenwelt ihrer Charaktere macht für mich das Reizvolle an Graf-Riemanns Kriminal-Romanen aus.

»Fleißiges Lieschen« ;-)

Dass die Autorin seit Kommissar Meißners zweitem Fall keineswegs untätig war, klingt in der Eisprinzessin ebenfalls an. Eine kurze augenzwinkernde Erwähnung findet nicht nur das Hirschgulasch, das sie mit Ottmar Neuburger zwischenzeitlich zu einem hochfeinen und -spannenden Kriminalroman angerichtet hat. Auch ihre Arbeit an der Länderdokumentation Spanien 151 fand ihren Niederschlag im jüngsten Werk, wo Kommissar Meißner am Ende typisch spanische, namenlose Klingelschilder kennenlernt. Eine von vielen überraschenden Wendungen, welche die Eisprinzessin zu einer sehr anregenden Lektüre machen.

PS: Wer die ersten Bände der Trilogie nicht kennt, kann inhaltlich problemlos beim dritten Fall einsteigen, hat aber natürlich dennoch etwas verpasst ;-)

tl;dr

Spannend, geistreich geschrieben, in einem Rutsch durchgelesen, sehr empfehlenswert.

***

Lisa Graf-Riemann
Eisprinzessin
Oberbayern Krimi
Broschur, 224 Seiten
Emons Verlag Köln, 2013
ISBN 978-3-95451-072-6
9,90 Euro

4. Dezember 2012
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Wie Orchester Twitter sinnvoll nutzen können

Es gibt für Orchester viele Möglichkeiten, den Microblogging-Dienst Twitter sinnvoll für sich zu nutzen. Orchester aus dem angelsächsischen Raum kommunizieren schon längst äußerst erfolgreich über diesen Kanal mit ihrem Publikum und lassen es mit besonderen Aktionen hinter die Kulissen blicken.

BBCPhilharmonic on tour

So twitterten zum Beispiel verschiedene Orchester- und Managementmitglieder des BBC Philharmonic Orchestra während einer Tournee des Orchesters, um dem Publikum die Tournee-Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu schildern (hier ein Bericht und ein Interview zur Aktion im Blog »Kultur 2.0«).

LSO on tour 1912

@LSOontour1912

@LSOontour1912, der historische Tournee-Twitter-Account des London Symphony Orchestra

Das London Symphony Orchestra ließ im Frühjahr seine erste Amerika-Konzerttournee aus dem Jahre 1912, die es glücklicherweise doch nicht mit der Titanic angetreten hatte, 100 Jahre später über den Twitter-Account @LSOontour1912 nochmals Revue passieren. Die Tweets stammten aus dem Tournee-Tagebuch eines Kollegen, durch dessen Beschreibungen die Tournee auf einzigartige Weise nochmals zum Leben erweckt und von vielen Interessierten verfolgt wurden.

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24. November 2012
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Kulturportal livekritik.de startet Crowdinvesting-Kampagne

Für Hotels, Restaurants oder Konsumgüter haben sie sich längst etabliert: Bewertungsplattformen im Internet. Wie sinnvoll und wertvoll wäre es, dachten sich die Gründer Rod Schmid und Sebastian Hermann, wenn es auch eine Online-Plattform in Deutschland gäbe, die Berichte und Besucherrezensionen über kulturelle Veranstaltungen, wie Theater, Konzert, Tanz oder Lesung bündelt und damit zur Kulturteilhabe und zum Kulturaustausch anstiftet.

Bewertungs- und Kommunikationsportal für Kultur

www.livekritik.deSeit Juni 2012 bietet das Portal livekritik.de diese Möglichkeit. Es ist ein unabhängiges Bewertungs-und Kommunikationsportal, bei dem man Rezensionen für Theater, Konzerte, Shows, Ausstellungen, Lesungen und Kinderveranstaltungen finden kann. Auf der Online-Plattform kann sich jeder Kulturbegeisterte kostenlos anmelden und zum Rezensenten werden, sich über Meinungen und Daten aktueller Kulturveranstaltungen informieren und austauschen.

Darüberhinaus bietet  livekritik.de kleinen, regionalen und individuellen kulturellen Veranstaltungen und Akteuren eine zeitgemäße Plattform. Auch Ulrike Schmid und ich nutzen livekritik.de bereits für die regelmäßige Ankündigung unserer Kultur-Tweetups »KultUp – Tweet up your cultural life!«

Von allen für alle


Um den vielversprechenden Beginn ihrer Arbeit fortsetzen zu können, hat livekritik.de nun eine Crowdinvesting-Kampagne gestartet:

»Mit der Kraft der Crowd soll insgesamt eine Finanzierung von 100.000 Euro für livekritik.de erzielt werden. Damit möchten die Gründer Rod Schmid und Sebastian Hermann ihr Kulturportal weiter vorantreiben und livekritik.de-Nutzer nicht wie bisher nur inhaltlich integrieren, sondern ihnen auch die Möglichkeit bieten, über Companisto selbst Teilhaber zu werden und so aktiv am Erfolg des Portals mitzuwirken.«

Bisher finanziert sich livekritik.de unter anderem durch die Landesförderung »Gründung Innovativ« sowie durch Eigenkapital.

Mitdenken, mitmachen, mitfinanzieren

livekritik.de verfolgt mit dem Aufruf zur Schwarmfinanzierung konsequent den Gedanken weiter, dass das Portal vom Mitdenken und Mitmachen der Nutzenden lebt:

»[…] livekritik.de [ist] nicht unser Projekt, sondern Euer Projekt […]. Es lebt von Euren Rezensionen, Bewertungen, Ausführungen – es lebt von Eurer Begeisterung über Kultur – egal, ob es sich um die Kleinkunst oder das Rockkonzert im Nachbarort oder die Deutsche Oper in Berlin handelt.«

Wer sich als Mikro- oder Makro-Investor beteiligen möchte, kann und sollte jetzt einsteigen und die Kampagne von livekritik.de bei companisto unterstützen. Eine Investition ist bereits ab einem Betrag von 5 Euro möglich. Auf der Kampagnenseite sind ausführliche Informationen zum Projekt zu finden. Erfreulicherweise sind in den ersten Tagen bereits über 15.000 Euro investiert worden.

Ich wünsche livekritik.de weiterhin viel Erfolg und hoffe auf rege Beteiligung!

12. September 2012
von Birgit Schmidt-Hurtienne
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Getwitter aus dem Sendesaal des Hessischen Rundfunks

hr-Sinfonieorchester Foto: hr/Anna Meuer/Tim Wegner

hr-Sinfonieorchester Foto: hr/Anna Meuer/Tim Wegner

Eine ganz besondere „Übertragung“ aus dem hr-Sendesaal steht am Sonntag, dem 16. September 2012, beim Tag der offenen Tür der hr-Orchester auf dem Programm: Die Teilnehmer des fünften Frankfurter Tweetup „KultUp“ werden den Musikerinnen und Musikern des hr-Sinfonieorchesters von 11-12:15 Uhr über die Schulter schauen und ihre Beobachtungen und Eindrücke twittern. Bei der öffentlichen Probe erleben daher nicht nur die Besucher im Saal, wie das hr-Sinfonieorchester mit dem Dirigenten José Luís Gómez die sinfonische Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss erarbeitet und zum Erklingen bringt.

Interaktion erwünscht

Als Innovation in der deutschen Orchesterlandschaft vermittelt das hr-Sinfonieorchester während der öffentlichen Probe nicht nur dem Publikum im hr-Sendesaal einen Eindruck von seiner Arbeit. Mit dem Tweetup „KultUp“ erweitert es seinen Aktionsradius in den digitalen Raum und bietet allen Interessierten die Möglichkeit zum Dialog. Nutzer des Microblogging-Dienstes Twitter können die Probe und Aufführung in Echtzeit miterleben (Hashtag #kultup). Das Orchestermanagement wird den „KultUp“ moderieren und über den Twitter-Account @hronline Fragen zur Musik und zum Orchester beantworten.

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